24.01.2020
Ingo Schmidt / SoZ

Europa und Britannien nach der Brexit-Wahl

Zuerst erscheint in der Februar-Ausgabe der Sozialistischen Zeitung (SoZ)

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Besser Brexit als Corbyn. Das war wohl die Meinung jener gut betuchten Briten, die lieber in der EU bleiben würden. Es war auch der Tenor der deutschen Medienberichte über die britischen Unterhauswahlen im letzten November. Im Vorfeld der Wahlen wurde Corbyn fast durchgängig als eine Art Lafontaine hoch 10 bezeichnet. Nach den Wahlen verloren die Medien schnell ihr Interesse und trösteten sich über den nun doch nicht mehr zu vermeidenden Brexit mit Schadenfreude hinweg. Viel wurde darüber berichtet, dass es zu einem neuen Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands, vielleicht sogar einem Anschluss Nordirlands an die Republik Irland kommen werde. Das mag stimmen. Zu Schadenfreude haben die pro-EU-Medien aber wenig Anlass. So viele Spaltlinien wie das Vereinigte Königreich durchziehen die Europäische Union schon lange.

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