Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung zum Antrag der F.D.P.-Fraktion "Abschreibungstabellen nicht ändern" durch den Finanzausschuss des Deutschen Bundestags
Der Antrag (Bundestags-Drucksache 14/1887) stammt bereits vom 27.10.1999
Der Antrag (Bundestags-Drucksache 14/1887) stammt bereits vom 27.10.1999
Zur weiteren gesamtwirtschaftlichen Ost - West Angleichung und zum Erreichen einer sich selbst tragenden, sozial-ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung wird für das nächste Jahrzehnt eine Förderstrategie notwendig, die vor allem auf folgenden Elementen beruht
Fraueninteressen spielen in der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor allenfalls eine marginale Rolle. Dies widerspricht den im Grundgesetz und auf europäischer Ebene kodifizierten gleichstellungspolitischen Zielen.
Das Ruhrgebiet ist trotz des raschen und tiefgreifenden Strukturwandels und einer insgesamt recht modernen Strukturpolitik von starken Krisensymptomen geprägt. Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung, teilweise fortschreitende Umweltzerstörung und räumliche Segregation
Auf Grund der vielen Fragen, die nach der Rückkehr aus Südkorea zu den Risiken und Chancen der koreanischen Wiedervereinigung gestellt wurden, sind nachfolgend einige Einschätzungen zusammengefasst worden.
Nach dem friedlichen Fall der Mauer am 8. November wurde bald klar, die politische und ökonomische Einigung Deutschlands musste schnell vollzogen werden.
Als die Gemeinschaftswährung im Euroland am ersten Börsentag nach Neujahr 1999 gehandelt wurde, da war das Schwärmen über einen gelungenen Bilderbuchstart nahezu einhellig.
Prof. Hans-Werner Sinn, Chef des ifo-Instituts in München, trat kürzlich mit einer Studie zu „Zehn Jahre deutsche Wiedervereinigung“ auf, in der seine aktuellen kritischen Erkenntnisse vorgetragen werden. Hier vertritt er die kaum verbreitete Einsicht
Eine frühere Version dieses Papers wurde auf der Arbeitstagung 'Makroökonomie, Beschäftigung und Nachhaltigkeit' vorgetragen, die am 13. Oktober 2000 in Berlin stattfand.
Die Bedeutung der Lohnpolitik für eine Verringerung der Arbeitslosigkeit wird in jüngster Zeit unterschiedlich beurteilt.
In der ganzen Welt sind in den vergangenen Jahren Experimente – Tauschsysteme – entstanden, bei denen Menschen mit ihrer kritischen Position zu bestehenden Verhältnissen aus ihrer Defensive, Ohnmacht, ihrem Frust heraustreten
Diese Papiere sind aus unterschiedlichen Diskussionen zu aktuellen gesellschaftspolitische Fragen in den letzten Monaten entstanden. Sie enthalten ein Plädoyer für eine offensive Vollbeschäftigungspolitik und den Erhalt des Sozialstaats
Gerhard Schröder hat in der Bundestagswahl angekündigt, nichts anders zu machen, sondern alles nur besser. Die Sorge, dem Regierungswechsel folge kein Politikwechsel war wegen dieses Schwurs auf den Status quo groß.
Ebenso zählebig wie jene Vorstellung in der Kohl-Ära, Deutschland sei ein zurückgefallener Wirtschaftsstandort, hat sich in jüngster Zeit die Auffassung erwiesen, der demographische Prozess in Deutschland erzwinge die künftige Senkung des SV-Rentenniveaus.
Der Ansatz liberalisierter und global vernetzter (integrierter) weltweiter Märkte ist nicht neu
Als 1975 das erste Memorandum zur Alternativen Wirtschaftspolitik vorgestellt wurde, war dies ausschließlich eine westdeutsche Angelegenheit. Dies hat sich bekanntlich drastisch geändert.
Als vor 10 Jahren die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik ihr 15jähriges Jubiläum beging, brachte die Vereinigung Deutschlands, der Anschluß der DDR an die Bundesrepublik, auch für das MEMO eine veränderte Situation.
Vordergründig fällt die Halbzeitbilanz der rot-grünen Bundesregierung recht positiv aus. Das reale Wirtschaftswachstum wird in diesem wie auch im kommenden Jahr wieder die Drei-Prozentmarke erreichen.
Nach übereinstimmender Meinung der Wirtschaftsforschung ist der innerdeutsche Aufholprozess in den neuen Bundesländern seit mehreren Jahren (seit 1996) ins Stocken geraten.
Appell an den Bundesrat (Sitzung am 9. Juni)
eine Gruppe von Ökonom*innen und Gewerkschafter*innen, die sich kritisch mit der aktuellen Wirtschaftspolitik auseinandersetzt.
der angeblichen Alternativlosigkeit neoliberaler Politik die reale Alternative einer sozialen Politik entgegensetzen.
jedes Jahr, neben verschiedenen Expertisen, das Memorandum als Stellungsnahme für eine andere Wirtschaftspolitik.