Thesen zur Diskussion über "Basel II"
Empirische Untersuchungen belegen in Deutschland einen dramatischen Rückgang der Finanzierung der Wirtschaft mit Krediten durch die Banken. Dabei zeigt sich eine deutliche Differenzierung
Empirische Untersuchungen belegen in Deutschland einen dramatischen Rückgang der Finanzierung der Wirtschaft mit Krediten durch die Banken. Dabei zeigt sich eine deutliche Differenzierung
Nicht nur in Deutschland kommt nach der Auszeichnung der Preise in Euro ein Hauch revolutionärer Stimmung auf. Befragungen besagen, über die Hälfte der Deutschen wollen wieder die DM zurück. Der Bundesfinanzminister fordert die Konsumenten zum Boykott gegen Preistreiberei auf. Auch der Bundeskanzler wettert gegen profitgierige Abzockerei.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um den aktivierenden Sozialstaat und der nach wie vor andauernden Massen- wie Langzeitarbeitslosigkeit befasst sich die Abhandlung mit dem Sinn und dem Nutzen eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors.
Mit der Aktion „fairteilen - Zukunft für alle?” hat die IG Metall eine längst fällige Debatte gestartet. Mit der seit Anfang der achtziger Jahre betriebenen Standortdebatte, verstärkt durch das Schreckgespenst „Globalisierung”, hat sich der Absolutheitsanspruch der neoliberalen Angebotspolitik in den Köpfen der Menschen festgesetzt.
In jüngster Zeit wird immer mehr in Wissenschaft und Politik über eine Gewinnpartizipation und mögliche Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern gesprochen.
Gemeinhin unterscheiden wir drei Typen von Gesundheitssystemen: überwiegend marktwirtschaftlich gesteuerte Versorgung, steuerfinanzierte staatliche Systeme und auf dem Prinzip der Partizipation durch Verbände fussende Sozialversicherungssysteme.
Seit den grundlegenden Veränderungen der ökonomischen Produktions- und Reproduktionsbedingungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Ablösung der Agrar- und Handwerksgesellschaft durch eine Industriegesellschaft) kam es zur Herausbildung einer Arbeiterbewegung.
Noch im Sommer letzten Jahres wähnte sich die SPD-Spitze hierzulande in der Vorstellung, dass die politische Macht der SPD nicht in Frage gestellt ist.
Der konsequent herrschafts- und damit auch selbstkritische Anspruch radikaler Philosophie verbietet es ihr, ihren Diskurs tatsächlich zu einem Abschluss zu bringen, sondern veranlasst sie an dieser Stelle noch einmal die Offenheit ihres Diskurses zu zeigen.
Die freie Marktwirtschaft war in den letzten 50 Jahren außerordentlich erfolgreich. Die Menge und die Qualität der produzierten Güter und Dienstleistungen ist enorm gewachsen.
Die finanzielle Not der Gemeinden in Ost- und Westdeutschland spitzt sich zu. Die Horrormeldungen über den fiskalischen Aderlass der kommunalen Kassen reißen nicht ab.
Mit der Schaffung einer einheitlichen Währung im Rahmen der Europäischen Währungsunion (EWU) ist nicht nur der europäischen Integration im allgemeinen, sondern auch der europäischen Institutionenbildung im besonderen ein epochaler Schritt gelungen.
Alle politischen Parteien, die auf ostdeutsche Wählergunst spekulieren, bemühen sich um eine bessere Verdeutlichung der politischen Programme für den weiteren „Aufbau Ost“ vor den diesjährigen Wahlen, und selbst der DGB trat rechtzeitig mit einer ökonomischen Auftragsstudie zur ostdeutschen Zukunft hervor.
Die Erweiterung der EU um die 10 mittel- und osteuropäischen (MOE) Beitrittskandidaten stellt eine gewaltige Herausforderung und zugleich Chance für die EU und die Beitrittsländer dar.
Die von Hans Eichel initiierte und zu forcierende "Haushaltskonsolidierung" zwecks Erreichung eines bundesseitigen Nulldefizits schon binnen zweier Jahre leitet eine höchst brisante politische Phase der rot-grünen "Modernisierung" (=Sanierung) Deutschlands auf haushaltspolitischem Gebiet ein.
Um den ”Aufholprozess Ost” kam in letzter Zeit eine Kontroverse in Gang, die von ideologischer Überlagerung oder begrifflicher Unschärfe bei Politikern und Journalisten sowie von Einsichten oder Aussagen professioneller Wirtschaftsforscher beeinflusst wurde.
‚It`s the economy, stupid!’ – auf die Wirtschaft kommt es an, Dummkopf! Dieser dem amerikanischen Wahlkampf entlehnte Spruch dürfte die Handlungsmaxime des von der SPDKampa geführten letzten Bundestagswahlkampfes recht gut einfangen.
Das von der öffentlichen Hand vergebene Bauvolumen verharrte in der Bundesrepublik von 1998 bis 2000 bei etwa 85 Mrd. DM. Dabei ist das öffentliche Bauvolumen ebenso wie das gesamte Bauvolumen nach seinem Aufkommen und seiner Verwendung regional unterschiedlich verteilt.
Keynesianische Theorie erklärt die zunehmende Armut und Arbeitslosigkeit in den entwickelten kapitalistischen Industrieländern mit dem Fehlen an effektiver Nachfrage. Dieses Realisierungsproblem ergibt sich (wenn man über den von Keynes gesetzten Rahmen hinausgeht) daraus, das die gesellschaftlichen Verhältnisse, unter denen produziert wird, nicht mehr in Übereinstimmung sind mit dem technischen Entwicklungsstand.
Flexibilisierung und Intensivierung der Arbeitsbedingungen, Rationalisierung durch technologischen Fortschritt, die verstärkte Einführung von dezentralisierten Organisationsformen wie Cost- und Profit-Center sowie unternehmerisch vollzogene Outsourcingmaßnahmen führen zu einer Reduzierung des Personalbestandes in den Unternehmen.
eine Gruppe von Ökonom*innen und Gewerkschafter*innen, die sich kritisch mit der aktuellen Wirtschaftspolitik auseinandersetzt.
der angeblichen Alternativlosigkeit neoliberaler Politik die reale Alternative einer sozialen Politik entgegensetzen.
jedes Jahr, neben verschiedenen Expertisen, das Memorandum als Stellungsnahme für eine andere Wirtschaftspolitik.